"gecrasht"

warum die Initiative "Flurstück 277" aufhört

Über zehn Jahre haben wir die Initiative Flurstück 277 ehrenamtlich begleitet. Ziel war es, zu zeigen, dass gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung in Freiburg möglich ist: mit bezahlbarem Wohnen, kleinteiligem Gewerbe und dem Erhalt des Clubs „Crash“. Gemeinsam mit der Gruppe entwickelten wir ein tragfähiges städtebauliches und architektonisches Konzept für das Grundstück im Sedanquartier. Doch steigende Baukosten, fehlende Planungssicherheit, lange Verfahrensdauern und strukturelle Überforderung führten schließlich dazu, dass die Hausprojekt-Initiative das Vorhaben nicht weiterverfolgt.
Wir bedauern, dass ein architektonisch und städtebaulich überzeugender Ansatz nicht realisiert werden konnte und das große, ehrenamtliche Engagement letztlich nicht belohnt wurde. Das Scheitern wirft grundsätzliche Fragen auf – nach Verlässlichkeit, politischer Unterstützung und den Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Bauprojekte. Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns >hier.